Fraktion der UWG Papenburg begrüßt Aufbringung der Fahrrad – Pikto-gramme für mehr Radverkehr – Sicherheit

Die UWG-Fraktion freut sich über die Umsetzung ihres Antrages, den sie im Juni dieses Jahres im Ausschuss für Stadtentwicklung gestellt hatte. Letztendlich wurde die sofortige Kennzeichnung der Straßenseitenräume, die für die Radnutzung vorgesehen sind, von allen Fraktionen getragen und einstimmig beschlossen.

„Die Verwaltung war eigentlich nicht begeistert und hatte zunächst versucht, das Thema auf die lange Bank zu schieben. Man wollte erst die Ergebnisse des Verkehrsentwicklungsplans abwarten. Darum waren wir jetzt auch sehr über die Berichterstattung in der Ems-Zeitung verwundert.“ erläutert Norbert Kramer. „Dort hat es den Anschein, als wenn die Aufbringung der Fahrrad – Piktogramme die Initiative der Stadtverwaltung gewesen wäre. Wir von der UWG müssen leider feststellen, dass die Verwaltung sich zum wiederholten Mal mit fremden Federn schmückt.“

Schlechter politischer Stil bei der Verwaltung

“Schon bei der Einführung der Papenburg Card als Nachfolgerin des Familien-passes zum 01.01.2019, die letztlich auf Antrag unserer Fraktion erfolgte, hat die Verwaltung in ihrer diesbe-züglichen Pressemitteilung uns mit keinem Wort erwähnt.”

Erst auf unseren Hinweis ergänzte die Ems-Zeitung den Pressebericht um einen kurzen Satz am Ende. „Dieses Vorgehen der Verwaltung halten wir für schlechten politischen Stil und einen sehr unfairen Umgang mit den kleinen Fraktionen.“

Die Aufbringung der Fahrrad – Piktogramme auf allen in Frage kommenden Straßen halten wir nur für den ersten Schritt hin zu einem fahrradfreundlichen Papenburg. Das Thema wird uns noch lange begleiten und wir als UWG werden uns weiter dafür einsetzen. Wir hoffen, dass spätestens mit Beginn der nächsten Rats-periode und dem Dienstantritt der neuen Bürgermeisterin oder des neuen Bürgermeisters die Prioritäten auch in diesem Bereich anders gesetzt werden.

Das jetzt schon teilweise immense Verkehrsaufkommen mit seinen negativen Folgen wird uns eh bald zum Umdenken zwingen. Also warum nicht jetzt schon die Weichen stellen für eine zukunftsfähige Verkehrspolitik weg vom heutigen Individualverkehr mit PKWs hin zum Nahverkehr und den anderen Alternativen?

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